Ein Portrait in 15 Fragen

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Michael Burkhardt
Michael Burkhardt

Ihr Jahrgang?
1962

Dienstjahre? Stationen?
Praktikant in Stuttgart-Zion; nach dem Studium am Theologischen Seminar (heute: Theologische Hochschule Reutlingen) Gemeindepastor in München, Stuttgart-Zuffenhausen, Backnang und Murrhardt; 8 Jahre Jugendsekretär, seit 2012 Seniorensekretär der SJK

Ihre Lieblingsbeschäftigung?
Musik hören und machen, Lesen, Radfahren, Wandern und Einkehren, mit dem Zug fahren und Modelleisenbahn bauen

Ihr Hauptcharakterzug?
Fast immer gelassen und schwer aus der Ruhe zu bringen, mitunter kämpferisch und manchmal total in eine Sache vertieft.

Ein Bibelwort, das Sie besonders geprägt hat?
Psalm 63,1: Gott, du bist mein Gott, den ich suche …

Was hat Sie bewogen, Pastor zu werden?
Damals dachte ich, ich will manches anders (besser?) machen als mein Vater, der auch Pastor ist. Aber vor allem war da ein innerer Ruf, der durch andere Menschen, teilweise völlig unerwartet, bestätigt wurde. Und eine große Faszination von der Bibel, der Theologie, der Geschichte und dem Leben der Kirche, die noch immer lebendig ist.

Welche Gabe würden sie gerne besitzen?
Ich wünsche mir manchmal, konsequenter sein zu können. Aber im großen Ganzen bin ich mit meinen Gaben zufrieden.

Haben Sie Vorbilder?
Ich habe größten Respekt vor Menschen, die trotz Einschränkungen ihr Leben meistern und sogar noch für Andere da sind. Ich bewundere Menschen, die mit sehr großem Können und Einfühlungsvermögen Musik machen.

Ihr wichtigstes Ziel?
Nicht zu sein wie der oder jene, die dies oder das ganz toll machen, sondern Michael Burkhardt zu sein.

Welches Buch hat sie in der letzten Zeit am meisten beeindruckt?
In „Aller Anfang“ bürstet der israelische Autor Meir Shalev viele bekannte biblische Texte gegen den Strich und verhilft so zu neuen Einsichten und Fragen. Geistreich und humorvoll, für mich ein Aha-Erlebnis.

Ihr Traumreiseziel?
In Alaskas rauer und beeindruckender Natur Bären beobachten.

Mit wem würden Sie gern für einen Tag den Platz tauschen?
Fahrdienstleiter im Hauptbahnhof München.

Wem würden Sie gern mal die Meinung sagen?
Da gibt es Einige, und ich nenne vorsichtshalber keine Namen.

In welche biblische Figur würden Sie gern mal hineinschlüpfen?
Jakob, der Sohn Isaaks, ist für mich eine faszinierende Person: hinterlistig und skrupellos wird er selbst betrogen; er ist Familienoberhaupt und doch einsam, von Gott auserwählt und doch sehr menschlich und irrend. All diese Zwiespalte zu kennen und am Ende zufrieden sterben zu können, das ist eine große Leistung, aber vor allem Gnade. Ich wüsste gerne, wie sich das anfühlt.

Ihr Lieblingsmotto?
„Es muaß oam a amoi was wurscht sei kenna“ (Martina Schwarzmann)